Diakonische Stiftung Zeit-Stiften

Finanzausstattung der Stiftung

Beim Start der Stiftung standen 170 Tsd. Euro zur Verfügung. Das ist deutlich mehr als die nach dem Niedersächsischen Stiftungsgesetz geforderten 50 Tsd. Euro. Bei der Frage der Anlageform hatte der Vorstand der Stiftung die Zielsetzung, das Stiftungskapital mündelsicher mit bestmöglicher Rendite anzulegen. Letztendlich wurde die Anlage mit Beratung der Sparkasse in einem Deka-Investmentfonds getätigt. Die Satzung der Stiftung sieht vor, spezielle diakonische Projekte oder Anschub für besondere Aufgabenstellungen zu fördern. Dafür standen jährlich rund 5 Tsd. Euro zur Verfügung, was den ursprünglichen Erwartungen bei Gründung entsprach.

Bereits nach den ersten drei Jahren seiner Tätigkeit erkannte der Vorstand der Stiftung aufgrund vielfältiger Anfragen einen weitaus höheren Förderbedarf als ursprünglich angenommen. Die Not vieler Einrichtungen bei ihren diakonischen Aufgabenstellungen veranlasste die Verantwortlichen der Stiftung, neue Wege bei Beschaffung von Geld zur Projektförderung zu beschreiten. So wurde durch Aktionen und Auftritte der Stiftung ein großes Spenderpotenzial gefunden, im Kirchenkreis wurden Kollekten eingesammelt und als besonderes – fast schon Markenzeichen – wurde bereits 5 Mal das Entenrennen am jährlichen Diakonietag veranstaltet. Im Ergebnis wurden in den zurückliegenden 10 Geschäftsjahren so insgesamt einschließlich Zinsen und besonderen Zuschüssen und Zuwendungen der Stiftung über 349 Tsd. Euro zugewendet.

Mit diesem außerordentlichen Ergebnis konnte die jährliche Förderung von durchschnittlich 5 Tsd. Euro auf durchschnittlich 15 Tsd. Euro erhöht werden. Gut zwei Drittel der Erträge – nämlich rd. 203 Tsd. Euro – wurden 2003 bis 2015 in Projektförderungen eingebracht. Und das Erfreuliche dabei ist, dass das Stiftungskapital dafür nicht angetastet werden musste, sondern aus Zinsen, Spenden und Erträgen um weitere rund 80 Tsd. Euro auf 250 Tsd. Euro gewachsen ist; also ein Zuwachs von 47 %!

Die permanente Einwerbung von Zustiftungen und die Zuführung aus dem allgemeinen Ertragsaufkommen sind für die Funktionalität und Aufgabenstellung von Zeit-Stiften unabdingbar. Der aktuelle Kapitalmarkt bringt nicht die anfänglich erreichten Renditen, sodass der Grundstock permanent erhöht werden muss, um die Zielsetzungen zur Erwirtschaftung von Finanzmitteln zur Projektförderung sicherzustellen.

Wenn Sie – verehrter Leser – die Stiftung unterstützen möchten, geben wir Ihnen noch ein Argument im Sinne der Spendeneffektivität mit an die Hand: Der Vorstand arbeitet ehrenamtlich und unentgeltlich. So konnte der Aufwand für den allgemeinen Geschäftsaufwand in 13 Jahren auf 25 Tsd. Euro begrenzt werden. Das sind 7,2 % der Umsätze.

Und wenn noch eines zählt als Beleg für Zeit Stiften, dann die Förderbilanz: Die Gesamtfördersumme von Zeit Stiften 2003 bis 2015 betrug 202.253 Euro. Eine Übersicht nach Motiven finden Sie im nachfolgenden Diagramm – nähere Beschreibungen der Projekte folgen auf den weiteren Seiten dieser Homepage.

Hier die Bilanz der ersten 10 Jahre der Stiftung Zeit-Stiften